Stauning Whisky

Die Leidenschaft und der Stolz, die man antrifft, wenn man Stauning Whisky besucht sind etwas ganz Besonderes. Es ist faszinierend, Menschen zu treffen, die für ihr Handwerk brennen und durch ihr Wissen und ihre Hingabe richtig ansteckend wirken.

Führungen für alle

Wenn man an einer Führung bei Stauning Whisky teilnimmt, kommt man überall herum und sieht die ganze Herstellung. Alle Prozesse der Produktion von Stauning Whisky finden in Stauning statt. Angefangen von Därrboden über das Maischen, Gären und Destillieren bis zum Lagern in angekohlten Eichenfässern. Die Düfte, die man auf der Führung antrifft, zusammen mit den Maschinen, den schönen kupfernen Brennblasen (Pot Stills) sind charakteristisch, aber nicht zuletzt bewirkt auch die spannende Geschichte, dass man mit einem tiefen Einblick in das dänische Whiskymärchen wieder davongeht.

Ob man Whisky mag oder nicht, es ist einfach faszinierend einem Handwerk so nahe zu kommen, das Lob und Anerkennung von einer Menge von internationalen Whiskyexperten bekommen hat und die alten und stolzen Whiskytraditionen Schottlands hegt und pflegt. Die Geschichte - angefangen von neun Kameraden, die die Idee hatten einen Whisky zu produzieren, bis zur Whiskydestillerie, die auf lange Sicht bis zu 900.000 Liter Whisky jährlich produzieren kann - wird von engagierten und tüchtigen Erzählern auf Dänisch, Deutsch und Englisch vermittelt.

Das dänische Whiskymärchen

„Es war einmal …“, so beginnt jedes echte Märchen und ich bin ebenfalls in Versuchung, das Märchen von Stauning Whisky mit diesen Worten zu beginnen, denn einer der Hauptpersonen, Henning Svoldgaard sagt: „Ja, das ist also ein bisschen ein Märchen!“

Es waren einmal neun Kameraden, deren Neugier 2005 geweckt wurde, als sie im Radio die folgende Äußerung hörten: „Es ist ganz leicht, Whisky zu machen. Aber es ist schwer, ihn so zu machen, dass er schmeckt.“ Ein neues Hobby sah daraufhin das Licht des Tages und 2006 wurde der erste Tropfen Stauning Whisky probiert – und versprach gut zu werden. Die Destillerie wurde in einen Hof verlegt, in dem Stauning Whisky noch immer untergebracht ist und 2007 und 2009 lag die Produktion bei 5.000 Litern. Der Whisky wurde in internationalen Whiskykreisen schnell bekannt und auch auf Landesebene, wo mehrere angesehene Bars und Restaurants Stauning Whisky auf die Getränkekarte setzten. Im gleichen Maße mit der Nachfrage stieg die Produktion auf ca. 82.000 Liter.

Das Märchen ist damit aber keineswegs zu Ende. 2015 schloss Stauning Whisky einen Investitionsvertrag über 100 Millionen Kronen mit dem weltgrößten Alkoholproduzenten Diageo ab.  Die Investition bedeutete eine riesige Erweiterung der Produktionshallen. Fährt man heute an der Destillerie vorbei, sieht man einige große schwarze Gebäude – hier ist nun Platz für die Produktion von bis zu 900.000 Liter Stauning Whisky jährlich.

Kosten Sie das Herz des Whiskys

Das Märchen wird viel detailreicher erzählt, wenn Sie an einer Führung teilnehmen, bei der Sie auch in die alte Destillerie kommen, bevor die neue vorgezeigt wird. Dabei wird der Größenunterschied mehr als deutlich. In der Halle mit den großen kupfernen Brennblasen dürfen Sie das Herz des Whiskys kosten – das ist die Flüssigkeit, die in die großen Eichenfässer gefüllt wird, damit die Zeit und das Eichenholz gemeinsam den Whisky reifen lassen. Sie bekommen einige Tropfen in die Handfläche, die Sie probieren dürfen. Dann müssen die Geschmacksknospen ihre Arbeit tun. Schmeckt er süßlich? Schmeckt er scharf? Wie viel Alkoholprozent hat das Herz eigentlich?

Die Führungen dauern normalerweise 1½ bis 2 Stunden, man kann auch Führungen inklusive Kostproben buchen, dabei können 3 Varianten von Stauning Whisky probiert werden.

Nehmen Sie eine Erinnerung mit nach Hause

Der Laden in dem alten Produktionsgebäude ist nach der Führung selbstverständlich geöffnet. Hier werden Kleinflaschen mit 25 cl Stauning Whisky verkauft, die sonst nirgends angeboten werden. Darüber hinaus kann man verschiedene Werbeartikel wie Troyer, Gläser und Bücher kaufen. Neuerdings haben Stauning Whisky und Lakrids by Bülow in Zusammenarbeit „Stauning Sticks“ hergestellt, die man natürlich auch im Laden kaufen kann. Es handelt sich um Rohlakritz, dem geräucherter Stauning Curios zugesetzt und zu Lakritzstangen verarbeitet worden ist. Eine interessante Zusammenarbeit, die zeigt, dass man es bei Stauning Whisky liebt, zu forschen und Neues zu wagen – dabei aber gleichzeitig das eigene Handwerk zu bewahren.

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